
Bild: The HeiSingers in der Johanneskirche in Essen Bergerhausen
Sonntag, 26. Oktober 2008: über 300 Zuschauer waren gekommen, um die 2. Aufführung des The HeiSingers Jahreskonzert live in der Johanneskirche in Bergerhausen zu erleben. Unter dem Titel „Sing Unto the Lord A New Song - Gospel and more“ (Singt dem Herrn ein neues Lied - Gospel und mehr) lieferte der Chor unter Leitung von Antje Drechsler über 100 Minuten lang eine abwechslungsreiche Show aus klassischen Gospeln, Praising Songs, traditioneller indianischer Musik, afrikanischen Gospels bis hin zur europäischen klassischen Musik.
Zu Beginn verteilte sich der mit 26 Sängerinnen und Sängern auftretende Chor rund um das Publikum über die gesamte Kirche und beeindruckte die Gäste "hautnah" mit einer eigenen Variante des Traditionals "Kumbaya-" (Komm zu uns Herr). Der besondere Eindruck und zugleich die Herausforderung für die Künstler ergab sich daraus, dass auch alle Chorstimmen in der Kirche verteilt auftraten und sich über den gesamten Raum des Kirchenschiffes klanglich finden mussten.
The HeiSingers Gospelkonzerte sind immer auch ein Fest, das nun beginnen konnte ("The feast is ready to begin"). Praising & worship - Gott preisen und ehren - dieses Thema wurde in den folgenden Liedern aufgegriffen: "I bow my knee" (Ich beuge mein Knie vor Deinem Thron), "Glorify Thy Name" (Ehret Seinen Namen), "Help me Lord" (Hilf mir, Herr). Ein weiteres Hei-Light war das indianische "Kuwate" mit sonorem Trommeln (Martina/Wolfdieter), Orgel und Flöte (Dagmar) und meditativem Einzug des gesamten Chores mit Kerzen in die abgedunkelte Kirche - echtes Gänsehaut-Gefühl war hier sicher.
Zum Ende des ersten Teils wurde dann sehr meditativ mit "The river is flowing" der Fluss des Lebens beschrieben: "Der Fluss fließt und wächst stetig bis ins Meer".
Umso lebhafter begann der Chor den zweiten Teil mit den Aufforderungen: "Come, let us sing" (Kommt, lasst uns singen) und "Sing unto the Lord a new song" (Singt dem Herrn ein neues Lied). Anspruchsvoll wurden auch die Themen Kraft ("Power") und Licht ("Let Your light shine on") musikalisch und choreografisch umgesetzt - hier beeindruckte das Solo von Altistin Jutta.
Genauso fröhlich, aber noch rhythmischer ging es mit "Sanna" (Hosianna) und "Akanamandla" (Freut Euch, der Satan ist überwunden) in den afrikanischen Teil. "Yakanaka" beeindruckte mit Sologesang von Multitalent Wolfdieter (Tenor) begleitet von Christiane und Birgit an den Trommeln.
Das nachfolgende "Hallelujah" entführte in die schwingende karibische Musik und zum Abschluß fasste der Chor die Stimmung zusammen: "Oh, happy day" (Oh fröhlicher Tag) .
Als Zugabe gab es das "Katernberger Amen" mit einem Solo von Michael (Bass) und dann erinnerte der Chor noch einmal eindrucksvoll
(z.B. Männerstimmen, Basssolo) daran, dass den Menschen ein Kind geboren wurde ("For unto us a child is born"). Auch in diesem letzten Teil waren die Stimmen noch präsent und kraftvoll bis zur letzten Zugabe "Hallelujah, Salvation and Glory" (Halleluja, Erlösung und Heil). So lautete dann auch das Urteil eines Gemeindemitgliedes zur bis zum Schluss prall gefüllten Kirche: "So was haben wir hier sonst nur zu Weihnachten".
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